Autorenlesung
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Freitag, 12.7.2002,20 Uhr: DAGMAR NICK"Sizilien"(Rimbaud 2002)
Sizilien ist die Insel der Sikuler, der Griechen,
der Römer, der Araber und Normannen, und so knüpft sich an jeden Tempel,
jede zusammengestürzte Säule, an jeden Berg und jede Kirche ein farbiges
Gewebe aus Sage und Historie, durch das uns die Autorin führt. Doch auch
die Gegenwart kommt nicht zu kurz.
Dagmar Nick, geboren 1926 in Breslau. Ab 1933 in Berlin. Sie gehört
neben Ingeborg Bachmann, Rose Ausländer und Hilde Domin zu den wichtigsten
deutschsprachigen Lyrikerinnen nach 1945. Sie lebt heute in München.
Gedichtbände: «In den Ellipsen des Mondes» (1945-1959), 1994; «Zeugnis und Zeichen» (1969), 1990; «Gezählte Tage» (1986), 1992; «Im Stillstand der Stunden» 1991; «Gewendete Masken» (1991-1995), 1996; «Trauer ohne Tabu», 1999; «Wegmarken», 2000; «Liebesgedichte», 2001. Prosa: «Medea, ein Monolog», 3. Aufl. 1998; Osiris 10/11 Sonderheft «Dagmar Nick», 2001. Auszeichnungen u.a.: Liliencron-Preis der Stadt Hamburg 1948, Eichendorff-Preis 1966, Ehrengabe zum Andreas-Gryphius-Preis 1970, Roswitha-von-Gandersheim-Medaille 1977, Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen 1986, Jakob-Wassermann-Literaturpreis 2002. |