Autorenlesung
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Freitag, 21. November 2008,
20 Uhr
MICHAEL SKASA
liest
»Selbsterlebt und selbst notiert«
2009, Semmelroch-Verlag
Einladung zum Ausdrucken (PDF, 182
KB)
Michael Skasa, bekannt aus der BR
Sonntagsbeilage, liest aus seinem neuen Buch "Selbsterlebt und selbst notiert".
Michael Skasa erzählt in geschliffenen
witzigen aber auch kontroversen Glossen von
Alltagsgrotesken: vom scheußlichen
Schulsport und der stupiden Barraszeit, von
einem grauslichen Weihnachtsfest und den
Wirren der Teletechnik, er sinniert übers
Fremdgehen und das Verschwinden der
Wirtshäuser, amüsiert sich über einen TV-
Koch und den Playboy-Gründer ...
- Ein Abend wie eine Wundertüte.
Michael Skasa,
geboren 1942 in Köln, als 4. Sohn eines Schriftstellers und
einer Buchhändlerin. Aufgewachsen in Oberbayern, dort 1961
Abitur. Studium in München, Hamburg, Berlin. Seit 1970 als
freier Theaterkritiker tätig, erst für den "Donau
Kurier", seit 1972 für die "Süddeutsche
Zeitung" (bis etwa 1995), für "Die Zeit"
(sporadisch), "Theater heute" (etwa ein Jahr lang, 1980,
auch als verantwortlicher, alleiniger Redakteur und
Blattmacher), für den Bayerischen Rundfunk.
Ein Jahr lang (1975/76) bei Hans Lietzau leitender Dramaturg der
Berliner Staatstheater (Schiller-Theater, Schlossparktheater). Dort
an der Werkstattbühne 1978 eine eigene Inszenierung einer
selbstgebastelten Collagenrevue. Ebenfalls seit 1972 fester freier
Mitarbeiter des BR Radio als Kulturkritiker, Verfasser (und
Produzent) etwa 50 großer Portraits von Dichtern und
historischen Frauen. Außerdem seit ebenso langer Zeit Autor und
Produzent der wöchentlichen Sendung "Sonntagsbeilage",
eines unterhaltsamen Stundenmagazins aus Text- und
Musikbeiträgen zu wöchentlich wechselnden Themen. Regisseur
und Produzent der CD "Die Männer sind alle
Verbrecher", Herausgeber der Anthologien "Für alle
Liebeslagen" und "Ferien vom Urlaub" (im Herder
Verlag).
Schwabinger Kunstpreis und Hoferichterpreis der LH München. Michael Skasa lebt in München.
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